Ich erinnere: mich.

Ich erinnere die Augenweide in der Landschaft des Großvaters.
Ich erinnere die Kastanienarme in der leichten Wiegebrise.
Ich erinnere den Gleitflug unter der warmen Azurwasserfläche.

Ich erinnere den schwarzsaftenen Geruch des Waldes.
Ich erinnere die vollmundige Süße.
Ich erinnere die rotwangige Schneestarre.

Ich erinnere die Verschmelzung von dunkler Erde und lichtem Himmel im Feueratem.
Ich erinnere die windschmiegende allseiende Kornfeldfläche.
Ich erinnere den Schnitter.

Ich sehe den Mond.
Ich atme den Morgen.
Ich atme.

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Verortung.

Auf dem Boden sitzen. Inmitten der Asche.
Klein wie ein Staubkorn. Groß wie ein Berg.
Die Augen geschlossen.

Sehen, was passiert.

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Alone with the moon.

Searching for sunlight, there in your room.
Trolling for one light, there in the gloom
You dream of a better day, alone with the moon.

All things are nothing, there in your tomb
All things are nothing, assured is your doom.
You dream of a better day, alone with the moon.

The laughing and joking, they all end too soon
Forgotten memories, forgotten tunes
You dream of a better day, alone with the moon.

That day, it’s coming soon,
Alone with the moon, Alone with the moon
Alone with the moon, Alone with the moon
Alone with the moon, Alone with the moon
Alone with the moon, Alone with the moon.

Lyrics: Martin Jacques
Music: The TIger Lillies

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Unentwegt. Unterwegs.

Unentwegt Wege wägend. Gehend. Weg vom Zweifel. Ins Ungewiss. Den Mut verfluchend, in die Schwärze zu sehen. Immer wieder.

Unter. Wegs. Ein Versprechen einzulösen.

Klarheit. Klarheit. Wie dunkel sie sein kann. Neumondnachtgleich.

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24. Dezember 2011

Ein Tag bricht herein, an dem nichts richtig sein kann. Alles ist am falschen Ort. Auch ich. Die Sonne weckt mich an diesem Neumondtag. Für einen Moment hoffe ich zu träumen. Doch es gibt keinen richtigen Traum im falschen. Keinen Ort. Nirgends.

Der Mond liegt in einem Apfelsinenkistchen in der nassen Erde. Ich blicke über das Feld und lausche einem Atem, den ich niemals hören werde. Gehalten von Armen, die niemals da sind. Nicht allein. Kein All. Kein Einssein. Stille. Einsamkeit. Stille. Nacht.

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Ich. Jetzt. Hier.

Vielarmig
Ungehalten
Hier ein Rattenkönig loser Enden
Dort ein lesezeichengilbender Stapel Bücher

Blicksuchend
Atemphantomen lauschend
Feldspatbesät
Kupferhoch der Himmel

Die Zeit in Schichten
Übereinandereibend
Vergehend
Unausweichlich
Vergehend

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Nachtrag.

Blau. Blau. Gelb. Gelb. Gelb. Gelb. Gelb. Blau. Blau.

Eine Mineralwasserflasche auf dem Tisch.

Der Mond geht auf.

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